US-Präsident Obama hat seine Sorge über die beiden amerikanischen Journalistinnen in Nordkorea und einen weiteren Festgenommen im Iran geäußert.
Man sei insbesondere besorgt über die Bürger des eigenen Landes, die gegenwärtig im Ausland festgehalten würden, wie Roxana Saberi im Iran, sowie Euna Lee und Laura Ling in Nordkorea, sagte Obama in einer Mitteilung zum weltweiten Tag der Pressefreiheit.
Nordkorea teilte vergangene Woche mit, dass die Ermittlung gegen die beiden US-Journalistinnen abgeschlossen sei und die beiden Frauen nun formal wegen „nachgewiesener Verbrechen“ vor Gericht gestellt würden.
Lee und Ling, vom in San Francisco ansässigen Internetsender Current TV drohen nun 20 Jahre Gefängnis, wenn sie nach nordkoreanischem Gesetz wegen Spionage verurteilt werden, während auf illegale Einreise nur ein paar Jahre Gefängnisstrafe stehen.
Die beiden Journalistinnen waren am 17. März von nordkoreanischen Soldaten am Tumen-Fluss an der chinesischen Grenze aufgegriffen worden, als sie die nordkoreanische Seite gefilmt hatten.