Der nordkoreanische Außenminister Park Ui-chun hat bekräftigt, die Sechs-Nationen-Verhandlungen zur Nuklearfrage in Nordkorea weiterhin boykottieren zu wollen.
Bei einer Ministersitzung des Treffens der Blockfreien Staaten (NAM) am Donnestag in Havanna sagte Park weiter, Pjöngjang wolle zudem auf Basis der sogenannten „Militär-Erst-Politik“ sein Potential zur Abschreckung vor einem Krieg verstärken.
Als Grund für den Boykott der multilateralen Nukleargespräche nannte der nordkoreanische Chefdiplomat die direkte und indirekte Involvierung der Teilnehmerstaaten in die Annahme einer Erklärung des Weltsicherheitsrates Anfang April, die Nordkoreas Raketenstart verurteilt hatte.