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Innerkoreanisches

Nordkorea äußert sich kritisch über Dialog mit Südkorea

Write: 2009-05-09 16:18:11Update: 0000-00-00 00:00:00

Nordkorea hat sich über eine Fortsetzung des innerkoreanischen Dialogs kritisch geäußert.

Der Ausschuss für die friedliche Vereinigung des Vaterlandes kritisierte, dass die südkoreanische Regierung in jüngster Zeit eine Reihe von Menschenrechtsfragen in Bezug auf Nordkorea international thematisiert hatte. Die Seouler Regierung um Präsident Lee Myung-bak setze sich trotz wiederholter Warnungen verstärkt dafür ein, mithilfe von Ausländern Menschenrechtsfragen Nordkoreas in den Vordergrund zu stellen. Dies sei eine totale Verneinung des nordkoreanischen Systems und eine bedenkliche Provokation. Unter diesen Umständen sehe Nordkorea keine Veranlassung, über eine Fortsetzung des Dialoges mit dem Süden zu verhandeln, hieß es.

Das nordkoreanische Pendant zum Vereinigungsministerium des Südens wies dabei darauf hin, dass der südkoreanische Menschenrechtsbotschafter Je Sung-ho bei seinem jüngsten Besuch in den USA den Bau eines Auffanglagers für nordkoreanische Flüchtlinge an der chinesischen Grenze zu Nordkorea initiiert habe. Die USA sollen - so der nordkoreanische Vereinigungsausschuss - dabei eine führende Rolle spielen. Auch dass der Direktor des Außenministeriums Huh Chul ebenfalls bei Treffen mit US-Politikern in Washington das Problem des im Norden festgehaltenen südkoreanischen Arbeiters thematisiert hatte, wurde zum weiteren Gegenstand der nordkoreanischen Kritik.


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