Innerkoreanisches
Rotes Kreuz will Gendatenbank für getrennte Familien einrichten
Write: 2009-05-13 11:18:18 / Update: 0000-00-00 00:00:00
Das südkoreanische Rote Kreuz will eine Gendatenbank für die in beiden Teilstaaten getrennt lebenden Familien gründen. Damit will es auch nach dem Tod einer betreffenden Person den Nachweis verwandtschaftlicher Verhältnisse mit Familienangehörigen in Nordkorea ermöglichen.
Dies beschloss das Rote Kreuz in einem Maßnahmenpaket zur Unterstützung getrennter Familien mit Rücksicht auf die Tatsache, dass viele von ihnen bereits sehr alt sind und jährlich über 5.000 versterben.
Im Paket ist auch vorgesehen, Testamente auf Video aufzunehmen und später an Familienangehörige im Norden weiterzugeben.
Der Rotkreuzverband habe nach eigenen Angaben dem Vereinigungsministerium das Vorhaben bereits vorgelegt, um sich die finanzielle Unterstützung der Regierung zu sichern.
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