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Innerkoreanisches

Innerkoreanische Arbeitsgespräche in Kaesung vertagt

Write: 2009-05-15 09:59:17Update: 0000-00-00 00:00:00

Innerkoreanische Arbeitsgespräche in Kaesung vertagt

Die vom Süden angestrebten innerkoreanische Arbeitsgespräche im Industriepark Kaesung sind vertagt worden.

Südkoreas Vorschlag vom 8. Mai, heute um 10 Uhr zu einem Folgegespräch nach dem Treffen vom 21. April in Kaesung zusammenzukommen, kam Nordkorea nicht nach. Das bestätigte das südkoreanische Vereinigungsministerium.

Beiden Teilen Korea ist es nicht gelungen, die Differenzen über die Tagesordnung abzubauen. Südkorea beharrt darauf, dass die Frage des seit Ende März im Norden festgehaltenen Mitarbeiters von Hyundai Asan thematisiert werden solle. Dies soll Nordkoreas Komitee zum Management des innerkoreanischen Industrieparks abgelehnt haben, mit dem Argument, dass das Komitee nicht dafür zuständig sei.

Was den Gesprächstermin betrifft, hat der Norden an einem Treffen am 12. Mai festgehalten.

Das südkoreanische Vereinigungsministerium will nach eigenen Angaben den Norden weiterhin zu Arbeitsgesprächen in Kaesung überreden.

Während des letzten Treffens im Industriepark Kaesung am 21. April drohte Nordkorea, alle Vorzugsbedingungen für die dort ansässigen südkoreanischen Unternehmen überdenken zu wollen. Nordkorea forderte unter anderem Gehaltserhöhungen für nordkoreanische Arbeiter und die frühzeitige Zahlung von Grundstücksnutzungsgebühren. Das Treffen endete nach etwa 20 Minuten.

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