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Innerkoreanisches

Südkorea verurteilt Nordkoreas Rückgängigmachung von Einigungen über Kaesung

Write: 2009-05-15 17:37:17Update: 0000-00-00 00:00:00

Südkorea verurteilt Nordkoreas Rückgängigmachung von Einigungen über Kaesung

Die südkoreanische Regierung hat Nordkoreas Schritt verurteilt, sämtliche Einigungen über die Verwaltung des innerkoreanischen Industriekomplexes Kaesung für ungültig zu erklären.

Dies sei ein verantwortungsunbewußter Schritt. Seoul könne die einseitige Maßnahme nicht akzeptieren. Vereinigungsministeriumssprecher Kim Ho-Nyun forderte, dass Nordkorea die Erklärung unverzüglich zurückziehen und Südkoreas Vorschlag für Gespräche am 18. Mai annehmen solle.

Eine Änderung der Vereinbarungen sei für die Stabilisierung und Aussichten des ersten innerkoreanischen Industriekomplexes wichtig. Dabei sollten nicht nur Meinungen der beiden Regierungen, sondern auch der angesiedelten Unternehmen berücksichtigt werden, hieß es.

Nordkorea hat am Freitag überraschend alle Einigungen über Kaesung-Komplex für nichtig erklärt. In einer Mittleilung des Zentralkomitees zur Entwickung von Sonderzonen hat Nordkorea alle Vorzugsbedingungen für die dort ansässigen südkoreanischen Unternehmen, darunter über Gehalte für nordkoreanische Arbeiter, Grundstücksnutzungsgebühren und Steuer sowie relevante Regelungen für nichtig erklärt. Die südkoreanischen Unternehmen sollten die Forderungen entweder bedingungslos annehmen, oder aus dem Komplex abziehen, hieß es.

Unterdessen hat Seoul heute Vormittag innerkoreanische Gespräche nächste Woche in Kaesung vorgeschlagen, nachdem die für heute angestrebten Gespräche vertagt worden waren.

Seit dem Arbeitstreffen am 21. April in Kaesung ringen beide Teile Koreas um den Termin und die Gesprächsthemen eines neuen Treffens. Nordkoreas Vorschlag für ein Folgetreffen am 6. Mai hatte Südkorea abgelehnt. Auf Südkoreas Vorschlag für ein Treffen am 15. Mai hatte der Norden ein Gespräch am 12. Mai vorgeschlagen.

Südkorea beharrt darauf, dass die Frage des seit Ende März im Norden festgehaltenen Mitarbeiters von Hyundai Asan thematisiert werden solle. Dies soll Nordkoreas Komitee zur Entwickung von Sonderzonen mit dem Hinweis abgelehnt haben, dass es nicht dafür zuständig sei.

Während des letzten Treffens am 21. April hatte Nordkorea bereits gedroht, alle Vorzugsbedingungen für die dort ansässigen südkoreanischen Unternehmen überdenken zu wollen. Das Treffen endete nach etwa 20 Minuten

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