Die Spannung zwischen den Regierungen Süd- und Nordkoreas erschwert die Fortsetzung der humanitären Hilfe ziviler Organisationen.
Betroffen sind insbesondere diejenigen Organisationen, die ihre Hilfsaktivitäten zu einem bedeutenden Anteil durch die Unterstützung der Regierung finanzieren. Denn die Entscheidung der Regierung über entsprechendende Ausgaben verzögert sich. Das Vereinigungsministerium hatte ursprünglich vor, zehn Milliarden Won oder etwa acht Millionen Dollar zur Verfügung zu stellen. Die südkoreanische Regierung hält allerdings daran fest, die humanitäre Hilfe unabhängig von der politischen Entwicklung fortsetzen zu wollen.
Der Generalsekretär des Verbandes für gegenseitige Hilfe des koreanischen Volkes, Kang Young-shik gab an, dass seine Organisation das 30-Milliarden-Won schwere Dreijahresprojekt zur Hilfe für Schwangere und Kleinkinder seit März des laufenden Jahres nicht mehr fortsetzen könne.