Das südkoreanische Vereinigungsministerium hat erneut bestätigt, den Konflikt um den Betrieb des innerkoreanischen Industriekomplexes Kaesung und die Frage des dort festgehaltenen Hyundai-Mirarbeiters Yu nicht voneinander zu trennen.
Damit hat das Ministerium die Forderung einiger Vertreter der in Kaesung angesiedelten Unternehmen, beide Fragen voneinander zu trennen, abgelehnt.
Die stellvertretende Ministeriumssprecherin Lee Jong-ju sagte am Dienstag, dass sich am bisherigen Standpunkt des Ministeriums, beide Angelegenheiten nicht separat zu behandeln, nichts geändert habe.
Lees Bemerkung bezieht sich auf das gestrige Gespräch zwischen dem Vizevereinigungsminister Hong Yang-ho und Unternehmensvertretern.
Beim Ringen um die Tagesordnung der Gespräche über das Management des Gewerbekomlexes beharrt Nordkorea darauf, die Frage des Hyundai-Angestellten auszuschließen. Dem seit Ende März festgehaltenen Südkoreaner wirft Nordkorea vor, das politische System im Norden mit bösen Absichten kritisiert zu haben.