Nordkorea hat den Schiffsverkehr in seinen nordöstlichen Gewässern verboten.
Wie das japanische Amt für Marinesicherheit bekannt gab, habe Nordkorea vor Kimchaek in der Nord-Hamgyeong Provinz eine 130 Kilometer lange Verbotszone ausgewiesen.
Die Informationen habe das japanische Amt durch Alarmsignale erhalten, die Nordkorea an Schiffe nahe seinem Hoheitsgewässer ausgesendet habe. Das Verbot sei bis zum 30. Mai jeweils von 10 bis 18 Uhr gültig. Der Grund für die Entscheidung wurde noch nicht bekannt.
Einem Beamten der japanischen Regierung zufolge lägen zwar Informationen vor, dass Nordkorea Kurzstreckenraketen abschießen könnte. Diese stellten jedoch keine direkte Bedrohung für Japan dar, hieß es.