100 Befehlshaber der Teilstreitkräfte haben über die Situation nach Nordkoreas Atomtest beraten.
Bei der Sitzung unter Leitung des Generalstabschefs Kim Tae-young wurde außerdem über die Rolle der Streitkräfte hinsichtlich der Ankündigung über einen vollen Beitritt zur Sicherheitsinitiative PSI gesprochen.
Der Generalstabschef bezeichnete Nordkoreas Atomtest als Provokation gegen den Frieden auf der koreanischen Halbinsel, in Nordostasien und auf der ganzen Welt. Wie Teilnehmer des Treffens berichteten, seien unter anderem die Soldaten in der gemeinsamen innerkoreanischen Sicherheitszone im Waffenstillstandsdorf Panmunjom (JSA) und im Gebiet entlang der nördlichen Grenzlinie im Westmeer (NLL) in erhöhte Alarmbereitschaft versetzt worden.
Die nordkoreanische Luftwaffe habe jüngst die Zahl der Aufklärungsflüge mehr als verdoppelt. Auch das südkoreanische Militär sei jederzeit einsatzbereit, hieß es weiter.
Unmittelbar nach dem nordkoreanischen Atomtest am Montag hatte der Generalstab die Streitkräfte in Alarmbereitschaft versetzt.