Innerkoreanisches
Südkorea will Missverständnissen wegen PSI-Beitritt vorbeugen
Write: 2009-05-26 15:24:57 / Update: 0000-00-00 00:00:00
Nach der Ankündigung über eine volle Beteiligung an der Sicherheitsinitiative PSI will Südkorea Missverständnissen in Nordkorea vorbeugen.
Eine volle Beteiligung an PSI richte sich nicht gezielt gegen Nordkorea, sagte die stellvertretende Sprecherin des Vereinigungsministeriums Lee Jong-ju. Es bestehe außerdem kein direkter Zusammenhang mit dem innerkoreanischen Verhältnis. Seoul hoffe, dass Nordkorea die Situation nicht missverstehe. Voraussagen zu Nordkoreas Reaktion seien nicht angebracht. Seoul wolle aber für alle Situationen gewappnet sein, ergänzte die Sprecherin.
Ein Regierungsbeamter sagte, dass gleichzeitig die Gültigkeit des innerkoreanischen Abkommens über Seetransporte betont wurde, sei eine Botschaft an Nordkorea. Seoul wollte damit Zusammenstöße oder Missverständnisse vermeiden.
Nordkorea hatte zuletzt am 30. März damit gedroht, dass eine uneingeschränkte südkoreanische Beteiligung an PSI einer Kriegserklärung gleichkäme und unverzüglich mit entschiedenen Gegenmaßnahmen beantwortet würde.
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