Süd- und Nordkorea wollen in der nächsten Woche am innerkoreanischen Industriekomplex Kaesung zu Gesprächen zusammenkommen.
Südkorea akzeptierte am Freitag einen entsprechenden Vorschlag des Zentralkomitees für die Entwicklung von Sonderzonen.
Nordkorea habe nach Angaben eines Regierungsbeamten Arbeitsgespräche für den 11. Juni vorgeschlagen. Die Gespräche sollen um 10 Uhr beginnen.
Nordkorea hatte am 15. Mai sämtliche Einigungen über die Verwaltung des innerkoreanischen Industriekomplexes Kaesung für nichtig erklärt. In einer Mitteilung wurden alle Vorzugsbedingungen für die dort ansässigen südkoreanischen Unternehmen für nichtig erklärt. Davon betroffen waren auch Einigungen über die Entlohnung nordkoreanischer Arbeiter, Pachtgebühren und Besteuerung.
Seit einem Arbeitstreffen am 21. April in Kaesung hatten beide Koreas um einen Termin und die Agenda des Treffens gerungen. Südkorea beharrt darauf, dass auch über den im Norden festgehaltenen Mitarbeiter des Unternehmens Hyundai Asan gesprochen wird.