Innerkoreanisches
Seoul: Festgehaltener Hyundai-Mitarbeiter soll nicht nach nordkoreanischem Gesetz belangt werden
Write: 2009-06-05 15:20:07 / Update: 0000-00-00 00:00:00
Die südkoreanische Regierung hat gefordert, dass der in Nordkorea festgehaltene Hyundai-Mitarbeiter nicht nach nordkoreanischem Gesetz belangt wird.
Das sagte die stellvertretende Sprecherin des Vereinigungsministeriums Lee Jong-ju auf die Frage von Journalisten, ob der Mann vor ein nordkoreanisches Gericht gestellt werden könnte.
Zwar seien Voraussagen schwer zu treffen. Nordkorea habe jedoch erklärt, den Mann auf der Grundlage innerkoreanischer Vereinbarungen festgenommen zu haben und nicht des nordkoreanisches Gesetzes, sagte sie.
Einer Einigung zwischen beiden Koreas zufolge, kann Südkoreanern bei einem Verstoß gegen nordkoreanische Gesetze eine Geldstrafe auferlegt werden oder die Ausweisung in den Süden erfolgen. Liegen schwere Verstöße vor, können Verhandlungen anberaumt werden.
Die Einigung war im Jahr 2004 getroffen worden und gilt für die Ein- und Ausreise sowie Aufenthalte im Industriekomplex Kaesung und dem Geumgang-Gebirge.
Ein Hyundai-Mitarbeiter mit Nachnamen Yoo wird seit 68 Tagen in Nordkorea festgehalten. Ihm wird vorgeworfen, das politische System mit bösen Absichten kritisiert zu haben. Außerdem soll er eine Nordkoreanerin zur Flucht animiert haben.
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