Wie erst jetzt bekannt wurde, hat die südkoreanische Regierung am 1. Juni erstmals Finanzsanktionen gegen nordkoreanische Unternehmen verhängt. Anlass war Nordkoreas Start einer Langstreckenrakete im April.
Nach Angaben des Finanzministeriums sind davon drei Unternehmen betroffen, darunter die Dancheon Geschäftsbank.
Den südkoreanischen Unternehmen ist der Handel mit den betroffenen Unternehmen verboten. Vermögen der nordkoreanischen Unternehmen in Südkorea wird eingefroren.
Bislang sei kein südkoreanisches Unternehmen in den Handel mit den nordkoreanischen Unternehmen verwickelt. Die nordkoreanischen Unternehmen besäßen zudem kein Vermögen im Süden, hieß es weiter.
Sollte der Weltsicherheitsrat zusätzliche Sanktionen gegen Nordkorea verabschieden, wolle Südkorea damit Schritt halten, sagte ein Vertreter des Finanzministeriums.