Südkorea hat vorgeschlagen, ein innerkoreanisches Komitee zur Überwachung der Sicherheit von Südkoreanern in Nordkorea einzurichten.
Den Vorschlag unterbreiteten Unterhändler bei den Arbeitsgesprächen im nordkoreanischen Kaesung, teilte das Vereinigungsministerium mit. In Kaesung betreiben beide Koreas gemeinsam einen Industriepark. Südkorea habe außerdem Gespräche angeregt zu Grenzübertritten, der grenzüberschreitenden Kommunikation und Zollfragen.
Die nordkoreanische Seite gab bei dem Treffen bekannt, ab dem nächsten Jahr eine Nutzungsgebühr für Grundstücke erheben zu wollen. Demnach soll je 3,3 Quadratmeter eine Gebühr zwischen fünf und zehn Dollar erhoben werden.
Dem Vorschlag entgegnete die südkoreanische Delegation, dass die Angelegenheit vom Ausschuss für den Betrieb des Kaesung-Komplexes beraten werden müsse. Eine Entscheidung sollte auf der Grundlage von Immobilienschätzungen erfolgen.
Einer früheren Einigung zufolge sollen südkoreanische Unternehmen Kaesung erst ab dem Jahr 2015 für die Nutzung von Grundstücken zahlen.