Die nordkoreanische Marine hat den Angaben eines früheren südkoreanischen Offiziers zufolge bei einem Seegefecht mit Südkorea vor sieben Jahren im Gelben Meer 13 Soldaten verloren.
Zudem seien schätzungsweise 25 nordkoreanische Soldaten verletzt worden, sagte der pensionierte Generalmajor Kwon Young-dal, der zum Zeitpunkt des Konfliktes im Juni 2002 für die Aufklärung des gemeinsamen Generalstabs der südkoreanischen Streitkräfte zuständig war.
Eine Bestätigung für die Zahl der nordkoreanischen Opfer des Gefechts gebe es nicht.
Auf südkoreanischer Seite starben damals sechs Soldaten. Nach südkoreanischen Angaben hatten damals nordkoreanische Kriegsschiffe das Feuer an der umstrittenen Seegrenzlinie vor der Westküste eröffnet.