Süd- und Nordkorea haben ihre Verhandlungen über den gemeinsamen Industriepark im nordkoreanischen Kaesong fortgesetzt.
Unterhändler beider Seiten kamen in Kaesong zur dritten Gesprächsrunde zusammen. Am Vormittag wurden zunächst Stellungnahmen bekannt gegeben. Nach Angaben des Vereinigungsministerium pochte die südkoreanische Delegation auf die Dringlichkeit der Freilassung des festgehaltenen südkoreanischen Arbeiters. Auch sei hinsichtlich des Industrieparks in Kaesong eine Garantie für bilaterale Einigungen über dessen Betrieb gefordert worden, sowie die dortige Anwendung marktwirtschaftlicher Prinzipien und das Streben nach einer zukunftsorientierten Entwicklung der Industriezone.
Nordkorea hielt an seiner Forderung nach einer zusätzlichen Zahlung von Pachtgebühren sowie Lohnerhöhung fest. Das Gespräch am Vormittag dauerte 70 Minuten. Zur Stunde wird beraten, ob die Gespräche am Nachmittag fortgesetzt werden.