Süd- und Nordkorea haben ihre Arbeitsgespräche über den gemeinsamen Industriepark im nordkoreanischen Kaesong ohne nennenswerten Erfolg beendet.
Unterhändler beider Seiten kamen in Kaesong zur dritten Gesprächsrunde zusammen. Beide Seiten erörterten in dem 70-minütigen Gespräch am Vormittag ihre Positionen.
Wie das südkoreanische Vereinigungsministerium mitteilte, beharrte die Delegation auf der Dringlichkeit der Freilassung des im Norden festgehaltenen Südkoreaners. Auch sei eine Garantie für bilaterale Einigungen über den Betrieb des Industrieparks in Kaesong gefordert worden, sowie die dortige Anwendung marktwirtschaftlicher Prinzipien und das Streben nach einer zukunftsorientierten Entwicklung der Industriezone.
Nordkorea hielt an seiner Forderung nach einer zusätzlichen Zahlung von Pachtgebühren sowie Lohnerhöhung für seine Arbeiter fest.
Wegen der großen Differenzen konnten beide Seiten sich nicht auf einen Termin für das nächste Treffen einigen.