Wissenschaft
Hacking-Offensive in Südkorea tritt in neue Phase ein
Write: 2009-07-10 11:15:01 / Update: 0000-00-00 00:00:00
Internetseiten in Südkorea sind am Freitagmorgen erneut zur Zielscheibe von Hacking-Angriffen geworden.
Die Hacking-Offensive tritt damit in eine neue Phase ein, da zehntausende von Computern von dem Virus befallen wurden.
Nach Angaben der Kommission für Kommunikation (KCC) konnte der Hersteller von Antivirus-Software Ahn Lab feststellen, dass die Computer von einem Dienstverweigerungs-Virus (ddos) infiziert wurden. Ddos-Attacken beschreiben eine Flut von gleichzeitigen Aufrufen einer Internetseite, die zu deren Überbelastung führen, so dass diese nicht mehr aufgerufen werden kann.
Regierungsbehörden und private Unternehmen haben unterdessen nach eigenen Angaben in einer gemeinsamen Aktion vier Internetdienstanbieter im Ausland ermitteln können, über die Ddos-Attacken erfolgt sein könnten. Ihren wurde der Zugang zum Internet in Südkorea gesperrt. In einem nächsten Schritt soll der Virus zurückverfolgt werden, angesichts Gerüchten, dass Nordkorea hinter den Angriffe stecke.
Am Donnerstagabend waren mindesten sieben Websites von einer Hacking-Attacke betroffen, darunter vom größten Bankhaus Kookmin Bank und die Dienstleistungen der elektronischen Regierung des Verwaltungsministeriums. Auch gegen die Tageszeitung „Chosun Ilbo“ und die Portalseite Naver waren Hacking-Angriffe gestartet worden.
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