Das Chaos in Südkorea um dDoS-Hackingangriffe hat sich zunächst gelegt.
Nach Angaben der Regierung sowie von Herstellern von Antivirensoftware seien bis Freitagvormittag keine Anzeichen für eine weitere Angriffswelle mehr entdeckt worden. Auch sei kein erhöhter Datenverkehr mehr registriert worden. Der am Donnerstag um 18 Uhr gestartete Angriff war für eine Dauer von 24 Stunden programmiert worden.
Regierungsbehörden und private Unternehmen konnten unterdessen nach eigenen Angaben in einer gemeinsamen Aktion fünf Websites ermitteln, von denen die Attacken ausgegangen sein sollen. Die Websites hätten gesperrt werden können.
Am Donnerstagabend waren mindesten sieben Einrichtungen von einer Hacking-Attacke betroffen, darunter das größte Bankhaus Kookmin Bank und Dienstleistungen der elektronischen Regierung des Verwaltungsministeriums. Dabei sei nur geringer Schaden entstanden, hieß es.