Der innerkoreanische Handel ist im ersten Halbjahr drastisch geschrumpft.
Das südkoreanische Zollamt teilte mit, dass zwischen Januar und Juni das Handelsvolumen um rund 27 Prozent verglichen mit dem Vorjahreszeitraum zurückgegangen sei.
Die Ausfuhren betrugen nach Angaben der Behörde 264 Millionen Dollar, die Einfuhren 385 Millionen Dollar. Der innerkoreanische Handel sei seit September des vergangenen Jahres stets rückläufig gewesen. Der Grund hierfür seien die Spannungen wegen Nordkoreas Atomtest und Raketenstarts gewesen. Die Aussichten in den nächsten Monaten seien eingetrübt.
Um die Nordkorea-Resolution des Weltsicherheitsrates umzusetzen, hatte Seoul jüngst die Ausfuhr verschiedener Luxusgüter nach Nordkorea strikt eingeschränkt. Wein, Autos, Musikinstrumente und Lederprodukte dürfen nur noch Nordkorea exportiert werden, wenn eine behördliche Genehmigung vorliegt.