Die südkoreanische Regierung hat Nordkorea dazu aufgefordert, das festgehaltene Fischerboot umgehend fahren zu lassen.
Nach Angaben des Vereinigungsministeriums sei ein entsprechendes Schreiben kurz nach Bekanntwerden des Vorfalls übermittelt worden. Das Fischerboot habe kurz nach sechs Uhr im Ostmeer die südkoreanische Küstenwache alarmiert, da sich ein Schiff der nordkoreanischen Küstenwache näherte. Das Boot wurde nach südkoreanischen Informationen anschließend in einen nordkoreanischen Hafen geschleppt.
Es wird vermutet, dass das südkoreanische Boot aufgrund des defekten GPS-Satellitensystems die Seegrenze zu Nordkorea verletzt hat. An Bord sollen sich vier Fischer befinden.