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Innerkoreanisches

Regierung will sich weiterhin für Freilassung von Südkoreanern in Nordkorea einsetzen

Write: 2009-08-05 11:24:07Update: 0000-00-00 00:00:00

Die südkoreanische Regierung will sich weiterhin für die Freilassung der im Norden festgehaltenen Landsleute einsetzen.

Die stellvertretende Sprecherin des Vereinigungsministeriums Lee Jong-ju erklärte angesichts der Freilassung von zwei US-Reporterinnen, die Seouler Regierung betrachte die Frage nach wie vor als drängendste Aufgabe in den Beziehungen zu Nordkorea.

Nordkorea hält seit mehr als vier Monaten einen Arbeiter des Unternehmens Hyundai Asan fest. Auch vier Fischer, deren Boot vor einer Woche wegen eines defekten Navigationssystems in nordkoreanisches Gewässer abgedriftet war, durften noch nicht heimkehren.

Die Sprecherin ergänzte, dass zurzeit kein Gespräch zwischen beiden Koreas über die Festgehaltenen geplant sei. Südkorea überprüfe auch keine Entsendung eines Sonderbotschafters nach Nordkorea. Die Regierung richte derzeit große Aufmerksamkeit darauf, welchen Einfluss die Freilassung der zwei US-Journalistinnen auf die Frage der Südkoreaner haben wird.

Nach weiteren Angaben der Sprecherin hätten sich die Streitkräfte beider Koreas am Vormittag erneut über die vier südkoreanischen Fischer ausgetauscht. Es gebe keine besondere Mitteilung zu machen, habe die nordkoreanische Seite angegeben, hieß es.

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