Die Präsidentin der Unternehmensgruppe Hyundai Hyun Chung-eun wird am Nachmittag nach Pjöngjang reisen, um über die Frage des im Norden festgehaltenen Mitarbeiters von Hyundai Asan zu beraten.
Wie aus Informationskreisen in Seoul verlautete, soll Hyun der nordkoreanischen Regierung einen Besuch vorgeschlagen haben. Die nordkoreanische Seite habe dies akzeptiert.
Große Aufmerksamkeit richtet sich nun darauf, ob bei dem Besuch die Freilassung des seit 133 Tagen festgehaltenen Südkoreaners ermöglicht werden kann.
Dem Südkoreaner wird vorgeworfen, im innerkoreanischen Industriepark im nordkoreanischen Kaesong das Regime des kommunistischen Landes kritisiert und eine Nordkoreanerin zur Landesflucht angestiftet zu haben.
Der Präsident des Unternehmens Hyundai Asan Cho Kun-shik reiste mittlerweile nach Kaesong ab, um dort über die Freilassung des Südkoreaners zu verhandeln.