Die Präsidentin der Unternehmensgruppe Hyundai Hyun Chung-eun ist nach Pjöngjang gereist.
Um 14 Uhr überquerte Hyun auf dem Landweg die Grenze zu Nordkorea. Vor dem Grenzübertritt sagte Hyun vor Journalisten, sie wolle ihr Bestes tun, damit der seit 133 Tagen im Norden festgehaltene Mitarbeiter des Unternehmens Hyundai Asan freigelassen wird. Auch über eine Wiederaufnahme der Touren zum nordkoreanischen Geumgang-Gebirge wolle sie mit der nordkoreanischen Seite sprechen.
Wie aus Regierungskreisen in Seoul verlautete, wird die Hyundai-Präsidentin die offizielle Position der südkoreanischen Regierung zur Frage des Fischkutters „800 Yeonan“ übermitteln, der am 30. Juli in den Norden geschleppt und noch nicht wieder freigegeben wurde.
Den Besuch in Nordkorea hatte Hyun vorgeschlagen. Sie will drei Tage im Norden bleiben. Noch ist unklar, ob auch ein Treffen mit dem nordkoreanischen Machthaber Kim Jong-il zustandekommen wird.