Die Präsidentin der Unternehmensgruppe Hyundai Hyun Chung-eun hat ihren Aufenthalt in Pjöngjang um einen Tag verlängert.
Darauf habe Hyun sich mit der nordkoreanischen Seite geeinigt, teilte die Hyundai-Gruppe mit. Sie war am Montag zu einem dreitägigen Besuch in Nordkorea eingetroffen, um über den festgehaltenen Arbeiter des Unternehmens Hyundai-Asan zu beraten.
Der Grund für die Verlängerung wurde nicht bekannt. Nordkoreakenner in Seoul vermuten, dass ein Treffen zwischen der Hyundai-Chefin und dem nordkoreanischen Machthaber Kim Jong-il nocht nicht zustande gekommen ist. Offenbar kommen die beiden erst am heutigen Mittwoch zusammen.
Sollte das Treffen ermöglicht werden, wird die Freilassung des seit vier Monaten in Kaesong festsitzenden Hyundai-Arbeiters höchstwahrscheinlich. Möglich ist, dass Nordkorea dafür Bedingungen stellte, beispielsweise die Entschuldigung für feindselige Aktivitäten des Südkoreaners. Spekuliert wird auch, dass Nordkorea der Hyundai-Chefin unzumutbare Forderungen gestellt habe.