Die Präsidentin von Hyundai Asan Hyun Jung-eun bleibt noch einen Tag länger in Nordkorea.
Der Geschäftsführer des Unternehmens Cho Gun-sik teilte mit, dass Hyun ihren Aufenthalt zum zweiten Mal verlängerte. Als Grund wird vermutet, dass Hyun auf ein Treffen mit dem nordkoreanischen Machthaber Kim Jong-il warte. Das Treffen war von Beobachtern bereits für Mittwoch erwartet worden. Nach Berichten nordkoreanischer Medien hatte der Staatschef an dem Tag eine Universität in der Hamgyeong-Provinz und im Anschluss ein Theater besucht.
Hyun will mit Nordkorea über die Freilassung eines Mitarbeiters verhandeln. Dieser war im März im innerkoreanischen Industriepark in Kaesong von nordkoreanischen Beamten festgenommen worden und sitzt seitdem im Norden fest. Nordkorea beschuldigt ihn, eine nordkoreanische Kollegin zur Flucht ermutigt zu haben.