Der geplante Abschuss der südkoreanischen Trägerrakete „Naro“ ist dem Außenministerium zufolge nicht mit dem nordkoreanischen Raketenstart zu vergleichen.
Amtssprecher Mun Tae-young sagte vor der Presse, Südkorea halte sich an internationale Vereinbarungen und setzte bei dem Start der Trägerrakete höchste Priorität auf die Sicherheit. Der Start der Trägerrakete diene lediglich einem friedlichen Zweck. Auch werde die völlige Transparenz sichergestellt.
Der Fall des nordkoreanischen Raketenstarts sei ganz anders gelagert, ergänzte der Sprecher. Denn der Weltsicherheitsrat hatte wegen des Abschusses einer Trägerrakete und ballistischer Raketen Sanktionen gegen das kommunistische Land verhängt.
Am Mittwoch startet Südkorea vom Naro-Weltraumzentrum in Goheung in der Süd-Jeolla-Provinz aus die teilweise im eigenen Land entwickelte Trägerrakete „Naro“. Sie wird einen Wissenschaftssatelliten ins All bringen.