Innerkoreanisches
Private Hilfsorganisationen beantragen wieder Besuche in Nordkorea
Write: 2009-08-21 14:06:05 / Update: 0000-00-00 00:00:00
Angesichts der positiven Entwicklungen in den innerkoreanischen Beziehungen wollen private Hilfsorganisationen wieder verstärkt Vertreter nach Nordkorea entsenden.
Bereits am 18. August besuchte trotz der US-amerikanisch-südkoreanischen Militärübung „Ulchi Freedom Guardian“ eine Delegation der Organisation Nanum International die grenznahe Stadt Kaesong.
Bisher hätten knapp 20 Organisationen beantragt, am Wochenende oder bis Anfang September Mitarbeiter nach Nordkorea schicken zu dürfen, teilte ein Regierungsbeamter in Seoul mit. Noch halte die Regierung daran fest, lediglich einen Teil der Anträge zu genehmigen. Kommende Woche werde jedoch ein Kurswechsel erwartet.
Nordkorea hob aufgrund der Einigungen mit der Unternehmensgruppe Hyundai die seit 1. Dezember gültigen Beschränkungen des Grenzverkehrs am heutigen Freitag auf. Auch die südkoreanische Regierung erlaubt privaten Verbänden wieder schrittweise Besuche in Nordkorea sowie Hilfslieferungen.
Allein für den 26. August reichten sieben Privatorganisationen dem Vereinigungsministerium einen Antrag auf einen Besuch in Nordkorea ein. Darunter die Organisation Korean Sharing Movement, deren für Ende Juli geplanter Besuch von Nordkorea abgelehnt worden war.
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