Nordkorea hat den südkoreanischen Vorschlag für neue innerkoreanische Rotkreuzgespräche vom 26. bis 28. August akzeptiert
Damit werden beide Teile Koreas erstmals seit zwei Jahren wieder zu einem Rotkreuzgespräch zusammenkommen. Die Gespräche am nordkoreanischen Geumgang-Gebirge hatte das südkoreanische Rote Kreuz am 20. August vorgeschlagen. Anlass war die Einigung zwischen Nordkorea und der südkoreanischen Unternehmensgruppe Hyundai, zum Erntedankfest am 3. Oktober wieder Familienzusammenführungen zu veranstalten.
Unterdessen wurden die direkten Telefonleitungen zwischen den Rotkreuzverbänden am Vormittag wieder in Betrieb genommen. Die von Nordkorea Ende letztes Jahres gekappte Verbindung wurde am Freitag anlässlich des Seoulbesuchs einer nordkoreanischen Kondolenzdelegation für den früheren Präsidenten Kim Dae-jung wieder in Betrieb genommen. Nach der Rückkehr der Delegation am Sonntag wurden die Leitungen wieder abgeschaltet.