Innerkoreanisches
Regierung: Hyundai-Mitarbeiter wurde in Nordkorea zu Falschaussage gezwungen
Write: 2009-08-25 14:21:46 / Update: 0000-00-00 00:00:00
Der 136 Tage lang in Nordkorea festgehaltene Mitarbeiter von Hyundai-Asan im innerkoreanischen Industriepark Kaesong Yoo Sung-jin ist nach südkoreanischen Regierungsangaben durch nordkoreanische Behörden zu Falschaussagen gezwungen worden.
Laut Bekanntgabe der Ermittlungsergebnisse der Regierung zu dem Fall, habe Yoo gegen einige innerkoreanische Einigungen über Passage und Aufenthalt im Industriepark Kaesong und in der touristischen Zone im Geumgang-Gebirge verstoßen. Als Beispiel wurde genannt, dass Yoo bei persönlichen Kontakten mit einer Nordkoreanerin das politische System Nordkoreas kritisiert habe.
Da bei dem Verhör durch nordkoreanische Behörden starker Druck ausgeübt worden sei, habe Yoo zu einigen Vorwürfen Falschaussagen machen müssen. Yoo sei während des Verhörs beispielsweise beschimpft und über zehn Mal gezwungen worden, auf die Knie zu gehen. Etwa drei Monate lang sei er zudem von sechs Uhr morgens bis zehn Uhr abends auf einem Holzstuhl sitzend verhört worden, hieß es.
Yoo war nach 136-tägigem Gewahrsam am 13. August anlässlich des Nordkoreabesuchs der Chefin der Unternehmensgruppe Hyundai Hyun Jeong-eun freigelassen worden. Nordkorea hatte ihn unter anderem wegen Spionage-Verdachts festgehalten.
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