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Wissenschaft

Mit Naro ins All geschossener Satellit nicht auf richtiger Umlaufbahn

Write: 2009-08-25 18:44:49Update: 0000-00-00 00:00:00

Mit Naro ins All geschossener Satellit nicht auf richtiger Umlaufbahn

Der mit Südkoreas erster Trägerrakete ins All geschossene Satellit ist nicht auf seine richtige Umlaufbahn gebracht worden.

Nach Angaben des Ministeriums für Erziehung, Wissenschaft und Technologie sollte die Rakete um 17.09 Uhr, neun Minuten nach dem Start in 306 Kilometern Höhe, vom Satelliten getrennt werden. Die Trennung erfolgte jedoch in einer Höhe von 342 Kilometern, 36 Kilometer höher als geplant.

Zur Untersuchung der genauen Ursache wollen Südkorea und Russland einen gemeinsamen Ausschuss einsetzen. Gleichzeitig sollen Untersuchungen auf Regierungsebene durchgeführt werden.

Die 140 Tonnen schwere und im Durchmesser 2,90 Meter sowie in der Länge 33 Meter messende Rakete Naro oder KSLV-1 wurde um 17 Uhr vom Raumfahrtzentrum Naro Space Center in Koheung in der südkoreanischen Süd-Jeolla-Provinz gestartet.

Die südkoreanische Regierung hatte das NARO-Projekt im August 2002 begonnen, um einen 100 Kilogramm schweren Satelliten in eine Erdumlaufbahn zu bringen. Das Projekt wurde seit Oktober 2004 vorangetrieben, nachdem ein Kooperationsvertrag mit Russland unterzeichnet worden war.

Die erste Antriebsstufe der zweistufigen Rakete wurde gemeinsam mit Russland und die zweite mit Festbrennstoff betriebene Antriebsstufe von Korea selbständig entwickelt.

Der Start von Naro war sieben Mal verschoben worden. Zuletzt war am 19. August ein Versuch rund acht Minuten vor dem Starttermin abgebrochen worden.

Südkorea will im Mai nächsten Jahres eine neue Trägerrakete starten.

Die Wissenschaftler wollten ursprünglich am Mittwoch um 4.30 Uhr den ersten Funkkontakt zu dem Satelliten herstellen.

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