Das südkoreanische Fischerboot, das Nordkorea im vergangenen Monat festgehalten hatte, ist nach 30 Tagen freigelassen worden.
Ein südkoreanischer Regierungsbeamte sagte, die südkoreanische Küstenwache habe das Schiff und die Crew in der Nähe der Grenzlinie zum Norden im Ostmeer in Empfang genommen.
Die Regierung in Seoul erklärte bereits am Freitag, dass Pjöngyang dem Süden über ein militärisches Kommunikationsnetzwerk mitgeteilt habe, dass das Schiff „800 Yeonan“ und seine vier Besatzungsmitglieder am Samstag um 17 Uhr im Ostmeer überführt werden sollen.
Das Fischerboot war am 30. Juli kurz nach 5 Uhr morgens aus den Fanggewässern nordwestlich der zur Gangwon-Provinz zählenden Stadt Jejin 13 Kilometer über die Grenzlinie zum Norden gefahren, weil sein Lokalisierungssystem zusammengebrochen war. Es war dann von einem nordkoreanischen Patrouillenboot aufgegriffen worden.