Südkorea hat Nordkorea zur Aufklärung der plötzlichen Flutkatastrophe am grenznahen Imjin-Fluss aufgefordert.
Die Seouler Regierung schickte am Montagvormittag um 11 Uhr ein offizielles Schreiben im Namen des Ministers für Land und Maritime Angelegenheiten an den Norden. Am Sonntagmorgen entstand in Yeoncheon in der Gyeonggi-Provinz urplötzlich eine Flut, infolge der sechs Camper, darunter zwei Kinder, vermisst wurden. Drei Vermisste wurden mittlerweile tot aufgefunden. Die Behörden in Südkorea vermuten, dass Nordkorea zuvor unangekündigt Tore eines Staudamms im Oberlauf des Flusses geöffnet und dadurch Unmengen von Wasser ungehindert flussabwärts laufen gelassen wurden.
Südkorea habe nach Regierungsangaben den Norden deutlich dazu aufgefordert, ähnlichen Vorfällen vorzubeugen und künftig den Süden rechtzeitig zu informieren.