Die südkoreanische Regierung vermutet, dass Nordkorea in der Nacht auf Sonntag 40 Millionen Tonnen Wasser aus einem Stausee in den Süden fließen ließ.
Das Ministerium für Land und Maritime Angelegenheiten teilte mit, die bisherigen Untersuchungen hätten ergeben, dass von der Nacht auf Sonntag bis Sonntagmittag Wasser in der genannten Menge in den Süden geströmt sei. Die genauen Ursachen werden noch ermittelt, hieß es.
Gegen sechs Uhr früh am Sonntag kam es im Kreis Yeoncheon nahe der Grenze zu einer akuten Überschwemmung des Flusses. Sechs Camper wurden daraufhin vermisst. Drei von ihnen wurden inzwischen tot aufgefunden.