Die Familien von fünf Südkoreanern, die am Sonntag beim Campen am Grenzfluss Imjin ertrunken sind oder seitdem noch als vermisst gelten, wollen einen gemeinsamen Traueraltar aufstellen.
Außerdem sollen die Beisetzungsfeierlichkeiten in der Provinz Gyeonggi beginnen, sobald die Körper der noch Vermissten gefunden worden seien, teilten die Familien heute mit.
Die Angehörigen wollen die Regierung in Seoul außerdem auf Schadenersatz verklagen. Sie werfen der Regierung Fehlverhalten nach dem Unglück vor.
Nordkorea hatte am Sonntag 40 Millionen Tonnen Wasser aus einem Staubecken nahe der Grenze abgelassen, wodurch der Wasserstand des Imjin plötzlich stark angehoben wurde.