Der parlamentarische Ausschuss für Außenpolitik, Handel und Vereinigung hat sich mit der Überflutung am Imjin-Fluss auseinander gesetzt.
Die Abgeordneten bemängelten in erster Linie in scharfem Ton den fehlenden Katastrophenschutz der südkoreanischen Regierung. Kritisiert wurde, dass das Frühwarnsystem am Fluss nicht funktioniert hatte. Trotz eines schnell steigenden Wasserpegels ertönte zur Zeit des Unglücks keine Sirene, so dass die getöteten Camper nicht rechtzeitig alarmiert wurden. Die Streitkräfte stehen darüber hinaus unter Beschuss, da die Truppe an der Grenze den plötzlichen Pegelanstieg Stunden vor dem Unglück zur Kenntnis genommen, jedoch die Behörden nicht informiert hatte. Ein Abgeordneter der Demokratischen Partei forderte die Regierung dazu auf, mit Nordkorea wieder Gespräche über den gemeinsamen Hochwasserschutz aufzunehmen.