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Deutscher Außenminister Fischer kritisiert Menschenrechtslage in Nordkorea
Write: 2002-09-07 00:00:00 / Update: 0000-00-00 00:00:00
Der deutsche Außenminister Joschka Fischer hat die Menschenrechtslage in Nordkorea kritisiert. Falls Nordkoreas Regierung keine Verbesserung der Menschenrechtslage herbeiführen sollte, werde die Fluchtwelle aus Nordkorea anhalten. Das sagte Fischer gestern nach dem Abschluss der Verhandlungen mit dem chinesischen Außenministerium über das Schicksal der 15 Nordkoreaner, die am Dienstag in die deutsche Schule in Peking eingedrungen waren. Details der Einigung zwischen den Regierungen in Peking und Berlin wurden zunächst nicht bekannt. Wie am Samstagvormittag aus Peking verlautete, werden die Nordkoreaner höchstwahrscheinlich, wie in ähnlichen Fällen in der Vergangenheit auch, über ein Drittland nach Südkorea ausreisen dürfen.
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