Der südkoreanische Präsident Lee Myung-bak hat Nordkorea im Atomstreit ein historisches Geschäft vorgeschlagen.
Zu einem sogenannten „Grand Bargain“ zählten die atomare Abrüstung in Nordkorea durch Vereinbarungen bei den Sechser-Gesprächen sowie gleichzeitig eine Sicherheitsgarantie und internationale Hilfe für das kommunistische Land, sagte Lee am Montag in New York.
Bei einem Mittagessen, das die Korea Society und der Rat für Auswärtige Beziehungen veranstalteten, forderte der Präsident außerdem einen grundlegenden und umfassenden Lösungsansatz für den Atomstreit.
Nordkoreas Regime bat er, den Vorschlag nicht als Bedrohung oder Umzingelung misszuverstehen.
In den zurückliegenden 20 Jahren hätten die betroffenen Parteien mit dem Norden Kompromisse über den Nuklearstopp ausgehandelt. Jedoch sei dabei das zentrale Problem, der Abbau des Atomprogramms, nicht behandelt worden. Gleichzeitig habe Pjöngjang gegen Vereinbarungen verstoßen und der Prozess sei damit auf einen Nullpunkt zurückgeworfen worden, ergänzte Lee.