Das von Südkorea im Atomstreit vorgeschlagene historische Geschäft soll Nordkorea davon abhalten, lediglich zu verhandeln, während die Entwicklung des Atomprogramms fortgesetzt wird.
Das sagte Außenminister Yu Myung-hwan am Montag vor Reportern in New York, nach dem Treffen mit seiner amerikanischen Amtskollegin Hillary Clinton. Sollte Nordkorea zunächst sein Atomprogramm abschaffen, sei Südkorea bereit, ein umfassendes Paket von Ausgleichsmaßnahmen zu schnüren.
Mit Clinton habe er sich darauf verständigt, dass eine enge Zusammenarbeit der Teilnehmerstaaten der Sechs-Parteien-Gespräche entscheidend sei und die Gespräche der Teilnehmer untereinander fortgesetzt würden, sagte er weiter.
An der Sechser-Runde nehmen beide Koreas, USA, China, Russland und Japan teil. Nordkorea hatte im April offiziell seinen Ausstieg aus den Gesprächen erklärt, jüngst aber wieder Bereitschaft zur Wiederaufnahme der multilateralen Verhandlungen signalisiert.