Nach Einschätzung eines Experten kann die Maisernte in Nordkorea dieses Jahr um 40 Prozent zurückgehen.
Das sagte der Präsident der Internationalen Maisstiftung (ICF) Kim Soon-kwon, der Mitte September Nordkorea besucht hatte.
Die Maisproduktion werde um mehr als eine Million Tonnen auf etwa 1,5 Millionen Tonnen fallen, sagte der Experte. Als Grund wurde die Dürre während der Maisblüte im Juli genannt. Anschließend starke Niederschläge und ein geringer Einsatz von Düngemittel seien die weiteren Ursachen.
Die schlechte Maisernte werde zum Jahresende und im kommenden Jahr die Nahrungsknappheit in Nordkorea zusätzlich verschärfen, da Mais dort zu den Hauptnahrungsmitteln gehöre, warnte Kim.