Die südkoreanische Regierung hat die Pläne zur Entwicklung einer eigenen Trägerrakete in den Staatshaushalt für das nächste Jahr einbezogen.
Die Pläne für das Koreanische Raumfahrt-Fahrzeug KSLV-II, das einen Satelliten ins All tranportieren solll, seien Teil des Budgets für das Ministerium für Wissenschaft und Technologie in Seoul, teilte das Koreanische Raumfahrt-Forschungsinstitut heute mit.
Der Bau eines neuen Statelliten soll im nächsten Jahr beginnen. Der Start ist für das Jahr 2019 geplant. Für das Projekt sind den Angaben zufolge Ausgaben in Höhe von 1,5 Billionen Won (etwa 860 Millionen Euro) vorgesehen.
Die KSLV-1 war noch in Zusammenarbeit mit russischen Technikern gebaut worden.