Die südkoreanische Regierung will ihren grundlegenden Plan für die Entwicklung der innerkoreanischen Beziehungen revidieren.
Dies teilte der Sprecher des Vereinigungsministeriums Chun Hae-sung mit. Der Fünf-Jahres-Plan war im November 2007 unmittelbar nach dem zweiten innerkoreanischen Gipfeltreffen von der Vorgängerregierung ausgearbeitet worden. Er sieht für die Entwicklung der innerkoreanischen Beziehungen sieben strategische Ziele vor. Dazu zählen unter anderem die Denuklearisierung Koreas, Bemühungen um die Schaffung einer Wirtschaftsgemeinschaft zwischen den Teilstaaten und die Etablierung einer gesetzlichen sowie institutionellen Grundlage für den bilateralen Austausch.
Die amtierende Regierung will sich bei der Korrektur des Plans an ihrer Nordkorea-Politik orientieren. Diese schreibt die Beilegung des Atomkonfliktes als Voraussetzung für die Verbesserung des bilateralen Austausches vor. Auch der jüngste Vorschlag von Präsident Lee Myung-bak für einen "Grand Bargain" im Atomstreit werde in den neuen grundlegenden Plan aufgenommen, hieß es.