Süd- und Nordkorea haben sich auf die Einrichtung der neuen Reiseroute zum nordkoreanischen Geumgang-Gebirge über Land und die Einrichtung einer touristischen Sonderzone im Gebirge prinzipiell geeinigt. Die Meinungsverschiedenheiten über eine institutionelle Garantie für das gesamte Reiseprojekt durch die südkoreanische Regierung führten jedoch dazu, dass die beiden Seiten bis heute Nachmittag kein Abschlussdokument annehmen konnten. Die bisherige Vereinbarung lautet, dass die Details zur Einrichtung der Reiseroute über Land dann festgelegt werden sollten, wenn die innerkoreanischen Straßenabschnitte an der Ostküste Ende November vorläufig verbunden werden. Zunächst sollte jedoch die Einrichtung einer touristischen Sonderzone im Geumgang-Gebirge erfolgen, die Invesitionen größeren Umfangs durch Ausländer ermöglichen sollte. Nordkorea jedoch forderte die südkoreanische Regierung dazu auf, das gemsamte Reiseprojekt zu unterstützen und eine Garantie dafür zu übernehmen. Südkorea hält jedoch daran fest, dass die Regierung für ein Projekt, das von einem privaten Unternehmen betrieben wird, keine Garantie übernehmen kann.