Nordkorea hat Südkoreas Vorschlag für ein Arbeitsgespräch über den gemeinsamen Hochwasserschutz am Grenzfluss Imjin angenommen.
Pjöngjang akzeptierte zudem den Vorschlag, am 16. Oktober ein Arbeitstreffen der Rotkreuzverbände abzuhalten. Dabei sollen humanitäre Angelegenheiten erörtert werden, darunter Zusammenführungen von in beiden Teilen Koreas getrennt lebenden Familien.
Wie der Sprecher des Vereinigungsministeriums Chun Hae-sung mitteilte, habe Nordkorea am Dienstag den südkoreanischen Vorschlag vom Montag angenommen.
Das Arbeitsgespräch über den gemeinsamen Hochwasserschutz soll am 14. Oktober in Kaesong stattfinden, so wie vom Süden vorgeschlagen. Südkorea will hierfür Maßnahmen zur Vermeidung von Überflutungen wie im September ausarbeiten.
Am 5. September hatte Nordkorea aus einem Staubecken am Oberlauf des Imjin-Flusses ohne Vorwarnung 40 Millionen Tonnen Wasser abfließen lassen. Die Flutwelle hatte in Südkorea sechs Camper in den Tod gerissen.