Südkorea steht einer umfassenden Hilfe für Nordkorea zurückhaltend gegenüber.
Angesichts Nordkoreas Bitte um humanitäre Hilfe sagte ein ranghoher Beamter vor Journalisten, dass die Lieferung von mehreren hudert tausend Tonnen Hilfsgütern den vorstellbaren Rahmen übersteigen würde. Dies würde auch dem Prinzip der Seouler Regierung in der Nordkorea-Politik entgegenstehen.
Ein anderer Beamter sagte, dass derzeit die Lieferung von weniger als 50.000 Tonnen Nahrungsmittel überprüft werde, um besonders Hilfsbedürftigen wie Schwangeren oder Kleinkindern zu helfen. Bevorzugt werde die Lieferung von Mais und Reis. Die Regierung werde im Laufe der Woche Details einer möglichen Unterstützung prüfen.
Nordkorea hatte am vergangenen Freitag bei den innerkoreanischen Rotkreuzgesprächen offiziell um humanitäre Hilfe gebeten.