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Innerkoreanisches

Experte: Nordkoreanische Flüchtlinge sollten zwischen Süd und Nord schlichten

Write: 2009-11-03 14:26:11Update: 0000-00-00 00:00:00

Einem Experten zufolge sollten nordkoreanische Flüchtlinge nach der Wiedervereinigung als Schlichter zwischen Süd und Nord eingesetzt werden.

Diese Einschätzung vertrat der Repräsentant des Seouler Büros der Hanns-Seidel-Stiftung, Dr. Bernhard Seliger, auf einer Konferenz zum Thema „20 Jahre seit dem Mauerfall und Aussichten der innerkoreanischen Kooperation“ in Seoul.

Nordkoreanische Flüchtlinge müssten als „Boten“ angesehen und ausgebildet werden, damit sie später zur gegenseitigen Verständigung zwischen Süd und Nord beitragen könnten.

In einem wiedervereinigten Korea werde größere Feindseligkeit zwischen den Süd- und Nordkoreanern befürchtet, als zwischen den Ost- und Westdeutschen nach der Einheit. Die derzeitige Ideologie der Nordkoreaner könnte nicht einfach durch eine neue Ideologie ersetzt werden. Eine dem Zeitalter angepasste Bewegung von unten wie die Bewegung des Neuen Dorfs sollte für die Integration der Nordkoreaner zum Einsatz kommen, hieß es weiter.

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