Wie Wiedervereinigungsminister Hyun In-taek mitteilte,erwägt die südkoreanische Regierung in der Frage der von Nordkorea entführten südkoreanischen Staatsbürger eine Lösung wie sie von Westdeutschland praktiziert wurde.
Während einer parlamentarischen Fragestunde am Freitag sagte der Minister, die Regierung denke über das Verfolgen einer „Freikaufsstrategie“ nach, um südkoreanische Kriegsgefangene zurückzuholen.
Vor der Wiedervereinigung im Jahr 1990 hatte Westdeutschland enorme Summen an Wirtschaftshilfen gezahlt, um politische Gefangene frei zu bekommen.