Nordkorea hat angesichts des Seegefechts mit Südkorea mit einem harten militärischen Vorgehen gedroht.
Nordkorea schickte Südkorea eine Mitteilung im Namen des Chefdelegierten der innerkoreanischen Militärgespräche auf Generalsebene. Darin hieß es, Nordkorea wolle Südkorea erneut daran erinnern, dass im Westmeer einzig allein die Grenze existiert, die Nordkorea festgelegt habe. Um diese zu verteidigen, würden von nun an gnadenlose militärische Maßnahmen ergriffen. Südkorea müsse klar sein, dass die Nördliche Grenzlinie (NLL) nicht mehr von Nordkorea anerkannt wird.
Die Seouler Regierung müsse sich dafür entschuldigen, das Gefecht geplant und umgesetzt zu haben. Sie müsse die Verantwortlichen als Zerstörer des Friedens umgehend Konsequenzen ziehen lassen. Südkorea müsse dafür volle Verantwortung tragen, der Aussöhnung des Volkes, dem Frieden und der Wiedervereinigung im Wege zu stehen. Es müsse mit teueren Folgen rechnen. Dies sei die grundlegende Position des nordkoreanischen Militärs zu dem Fall, hieß es weiter.
Am Dienstag war es zwischen Schiffen beider Koreas zu einem Schusswechsel gekommen, nachdem ein nordkoreanisches Schiff die Seegrenze verletzt und mehrere Warnungen ignoriert hatte. Den vom US-geführten UN-Kommando nach dem Krieg festgelegten Grenzverlauf erkennt Nordkorea nicht an.