Laut einem japanischen Zeitungsbericht herrscht nach der Währungsreform in Nordkorea große Verwirrung.
Das schrieb die „Sankei Shimbun“ unter Berufung auf einen südkoreanischen Regierungsbeamten.
Landesweit protestierten Einwohner gegen den Schritt. Umfang und Anzahl der Proteste ließen sich nicht feststellen. Die südkoreanische Regierung verfolge die Entwicklungen jedoch mit Aufmerksamkeit, hieß es.
Seit dem Beginn der Währungsreform sei in dem kommunistischen Land der Warenverkehr fast zum Erliegen gekommen. Immer mehr Restaurants hätten Schwierigkeiten mit der Preisfestsetzung gehabt und vorübergehend schließen müssen. Insbesondere heftige Einwände von Selbständigen würden erwartet, da deren Zahl seit der Wirtschaftsreform 2002 drastisch zugenommen habe, fügte die Zeitung hinzu.
Nordkorea hatte am Montag erstmals seit 17 Jahren mit einer Währungsreform begonnen.